Heizen mit Erdwärme (Geothermie)

Vorteil:
  • unabhängig von Öl und Gas
  • zu jeder Tages- und Jahreszeit verfügbar
  • unerschöpflich
  • Wärme aus der Tiefe kostet im Grunde nichts
Hinweise:
  • etwas höherer Stromverbrauch durch die Wärmepumpe
  • Anschaffungskosten sind etwas höher
Wie gewinnt man Erdwärme?
  • eine Möglichkeit ist es, 50m bis 100m tiefe Löcher in die Erde zu bohren. Leitungen mit einer Wärmeträgerflüssigkeit werden in einem sogenannten Sonden-Kreislauf in die Bohrungen integriert. Die Wärmeträgerflüssigkeit in den Leitungen nimmt die Wärme auf. In einem Wärmetauscher wird der Flüssig­keit die Wärme entzogen, mittels einer Wärmepumpe wird die Temperatur erhöht und dann zum Heizen verwendet.
oder
  • Eine Alternative zu den tiefen Bohrungen sind Erdwärmekollektoren. Sie sind meist aus Kunststoffrohren, die horizontal im Erdreich liegen. Sie werden mindestens 20 cm
    unterhalb der örtlichen Frostgrenze, also in 1 bis 1,5 m Tiefe mäanderförmig - ähnlich einer Fußbodenheizung - mit einem Rohrabstand von 0,5 bis 0,8 m verlegt. In einem geschlossenen System zirkuliert ein Wasser-Glykol-Gemisch als Wärmeträger. Die aus dem Erdreich entnommene, von der Sonne eingestrahlte Wärme wird über das Trägermedium der Wärmepumpe zugeführt.

© F. Günther GmbH, 2007